Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

×Ich stimme zu.

Mensch statt Marke

Im Gegensatz zu allen Ketten- und Franchisesystemen verzichtet der AER auf eine Vertriebs- und Handelsmarke beim Endverbraucher. Denn diese gewünschte Markenetablierung hat sich in der Regel als langwieriger, sehr kostenintensiver und erfolgloser Prozess erwiesen, wie zahlreiche Untersuchungen dokumentieren.
Deshalb setzt der AER – in Zeiten zunehmend austauschbarer Produkte und Technik – auf das Wesentliche. Und das
ist der menschliche Faktor.
Denn nur ein individuelles Erscheinungsbild – und kein Auftritt von der Stange – erzeugt Interesse und Aufmerksamkeit.
Und zunächst sind es die Menschen im Reisebüro und nicht Marken- oder Produktnamen, die beim Verbraucher für
Vertrauen und Kompetenz sorgen. Idealerweise verkörpert durch Geschäftsführungen mit direktem Kundenkontakt und Mitarbeiter / Innen-Teams, die sich durch hervorragende Service- und objektive Beratungsqualität auszeichnen und sich dadurch das entscheidende Profil und ein eigenes Markenversprechen im jeweiligen lokalen und regionalen Bereich
selbst permanent erarbeiten.

Empfehlungsmarketing

Beim Aufbau eines eigenen Markenkerns beachten Sie bitte folgendes:

  • Marke als positives Vorurteil
    Eine Marke entsteht, wenn sich die Kunden ein positives “Vor-Urteil“ über die Leistungen eines Unternehmens gebildet haben. Das Logo visualisiert diese Marke.
  • Unternehmensgröße ist nicht wichtig
    Die Größe eines Unternehmens hat nichts mit der Strahlkraft der Marke zu tun. Auch ein kleines Reisebüro ist in seinem lokalen / regionalen Markt eine Marke.
  • Alleinstellungsmerkmal durch Spezialisierung
    Wenn möglich, kann die Marke durch eine besondere Spezialisierung / Kompetenz in der Kundenerwartung aufgewertet und gestärkt werden.
  • Zeitgemäße Vermarktung
    Das Markenprofil sollte möglichst konstant bleiben. Die Kommunikations – und Buchungswege sind für den Kunden zeitgemäß weiter zu entwickeln.

Spezialisierung

Der Hinweis auf eine Produkt-Spezialisierung im Reisebüro erfolgt seit Jahren von vielen Fachleuten. Und in der Tat gibt es eine Reihe von Beispielen, dass die Spezialisierung auf ein Geschäftsfeld, (  z.B. Kreuzfahrten ) finanziell sehr lukrativ sein kann, wenn es dem Anbieter gelingt, seine Markenkraft aus Kundensicht mit besonders hoher Attraktivität, Kompetenz und Servicebereitschaft zu verknüpfen.

Um ein gewisses Alleinstellungsmerkmal gegenüber den Mitbewerbern zu erreichen, ist eine konsequente Sortimentsbegrenzung allerdings nicht erforderlich. Es reicht auch, in einem Segment besonders aktiv zu sein. Da viele Nischen bereits durch erfolgreiche Spezialisten besetzt sind, empfiehlt es sich, auch mal neue Wege zu gehen, um selbst Trendsetter zu werden. Hier stehen zum Beispiel die Themen “Nachhaltigkeit im Tourismus“ und “Gesundheitsreisen“ aktuell im Fokus.

Der AER bietet für beide Bereiche Qualifizierungs- und Zertifizierungsmöglichkeiten an, die markentechnisch hervorragend vom Reisebüro genutzt werden können.
 

Social-Media (Facebook & Co.)

Social-Media-Aktivitäten gehören mittlerweile für die meisten Altersgruppen zum täglichen Alltag. Das gilt erst recht für jüngere Konsumenten, die bei ihrer Reiseplanung eben nicht mehr zwingend an ein Reisebüro denken. Wer diese Generation nicht weitgehend als mögliche Kunden ausblenden will, sollte zeitgemäß im Facebook Netzwerk (und künftig bei Google+) aktiv sein und sich als Urlaubsprofi im Gedächtnis der Community festsetzen. Vor allem Facebook gilt inzwischen als unverzichtbarer Kommunikations- und Marketingkanal. Auch hier bieten Alleinstellungsmerkmale (z.B. eigene Reiseveranstaltungen) sicherlich Content Vorteile bei der Erstellung von Beiträgen.

Es bleibt allerdings eine ständige Herausforderung, die Fangemeinde zur Interaktion zu motivieren, über den “Gefällt mir“ Button ein Empfehlungsmarketing aufzubauen und das Interesse auf die eigene Firmenwebseite und deren buchbare Angebote zu lenken. Aber auch die kurze Reaktionszeit, die von den Fans auf die Postings erwartet wird, insbesondere wenn der wohlverdiente Feierabend oder das Wochenende winkt, machen Facebook zu keinem leicht beherrschbaren Marketing-Instrument.

Der AER bietet Facebook Basic- und Aufbauseminare an. Amadeus kann den Reisebüros mit seiner Social Media Suite Anwendung viel Arbeit abnehmen.

Dialogmarketing

Dialogmarketing ist die klassische Dialogform im B2C Bereich.
Der AER bietet den Mitgliedern diverse Varianten.

1. Kreuzfahrtzeitung "Kreuzfahrt Kurier"


Die Zeitung hat einen Heftumfang von 16 Seiten, erscheint 4 x jährlich und kostet 0,06 Euro je Exemplar (zum Beispiel: 600 Euro bei 10.000 Exemplaren). Je nach Anzeigenrefinanzierung und Gesamtbeteiligung können die ersten 10.000
Exemplare pro Reisebüro kostenreduziert oder kostenfrei ausgeliefert werden.
Die Zeitung ist sehr individualisierbar und kann mit eigenen Reederei Angeboten komplettiert werden. Sie dient vorrangig der Neukundengewinnung und Streuwerbung und wird produziert vom Expertenforum Kreuzfahrt.

2. SympathieMagazine

Die SympathieMagazine des Studienkreis für Tourismus und Entwicklung sind eine kleine Institution in der Touristikbranche: Schon seit den 70er Jahren gehören die Hefte quasi zur Pflichtlektüre aufgeschlossener Reisender, die sich über ein Land, dessen Menschen, Kultur und Politik ein umfangreiches Bild machen. Über 50 Länder, fünf Weltreligionen und sechs Spezialthemen wurden bereits dokumentiert. SympathieMagazine sind mehr als ein Reiseführer: Sie veranschaulichen politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Hintergründe und vermitteln damit einen ausgewogenen Blick auf die Alltagsrealitäten von Ländern. Sie stehen für einen nachhaltigen, sozialverantwortlichen Tourismus. Förderer der SympathieMagazine sind neben dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) renommierte Organisationen aus der Entwicklungszusammenarbeit, Jugend- und Umweltpolitik sowie kirchliche Institutionen. Die Reihe wurde mehrfach ausgezeichnet (z.B. Grüne Palme von GEOSAISON, ITB-BookAward, Preis des Verbands deutscher Reisejournalisten). Mit den SympathieMagazinen bieten AER Mitglieder ihren Kunden einen erheblichen Mehrwert – die Hefte sind optimale Ergänzung zu einem »normalen « Reiseführer und ideale Vorbereitungslektüre und Planungshilfe für den nächsten Urlaub. Durch das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis belasten sie das Budget eines Reisevermittlers oder Reiseveranstalters kaum und steigern andererseits dessen Image.

Bestellung und Konditionen sind im Intranet hinterlegt.